University Hospital Basel Nuclear Medicine Installation

Im bestehenden Gebäude Klinikum 2 des Universitätsspitals Basel werden die Bereiche der bestehenden Abteilungen der Nuklearmedizin und der Radiopharmazeutische Chemie im 1. Untergeschoss umgebaut. Der Umbau erfolgt in fünf Etappen, während laufendem Patientenbetrieb. Die ersten Bereiche sind inzwischen fertiggestellt und in vollem Patientenbetrieb. Auslöser für den Umbau war der Bau eines Verbindungsgangs zum neuen OP Ost. Dadurch wurde der bisher geschlossene, kontrollierte Bereich der Abteilungen Nuklearmedizin und radiopharmazeutische Chemie in etwa mittig getrennt und geöffnet. Aus Strahlenschutz- und organisatorischen Gründen müssen die bestehenden Nutzungen wie Herstellung, Qualitätskontrolle, Portionierung und Applikation von Radiopharmazeutika sowie die Bildgebung applizierter Patienten in einer kontrollierten und überwachten Zone neu organisiert werden. Anforderungen der "Guten Herstellungspraxis" (GMP) und der "current Guidelines on Good Radiopharmacy Practice" (cGRPP; =Leitfaden der Fachvereinigung EANM (European Association of Nuclear Medicine), welche von den schweizerischen Behörden (BAG und Swissmedic) übernommen und in Kraft gesetzt wurde), bedingen die Einrichtung eines Reinraums für die Herstellung von Radiopharmazeutika. Nutzerseitig wird dieser neue Reinraumbereich auf der Südseite auch als "Hotlabor" bezeichnet. Auf der Nordseite vom Verbindungskorridor wurden die bestehenden Nutzungen von Büros und der Forschungslabors neu organisiert.

Use

Nuclear medicine

Job

General planning, PET-CT installation

Amount

Location

Basel, Switzerland

Category

Industry

Realization

2015

Client

Universitätsspital Basel

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