Universität Basel Forschungsgebäude

Zusammenfassung Das Hochbau- und Planungsamt Basel-Stadt veranlasste im Winter 2000 / 01 einen Architekturwettbewerb zur Sanierung des Gebäudes aus welchem Wirth + Wirth Architekten als Gewinner hervor ging und als Generalplaner bestimmt wurde. Das Grundkonzept besteht weitest gehend in der Beibehaltung der bestehenden Gebäudestrukturen und des äusseren Erscheinungsbildes. Die besondere architektonische Herausforderung bestand darin, qualitativ hochwertige Räumlichkeiten für die Forschung zu minimalen Investitionskosten entstehen zu lassen. Mit den zukünftigen Nutzern, Prof. Zeller, Prof. Christofori, Prof. Rolink und Prof. Holländer wurden die Bedürfnisse geklärt und entsprechend umgesetzt. Allgemeine strukturelle Anpassungen: Das Gebäude wurde bis auf die Grundkonstruktion zurückgebaut und einer Schadstoffsanierung unterzogen. Das Raumprogramm sah eine klare Gliederung der Nutzungen vor: Im Erdgeschoss wurde ein neuer Hauptzugang direkt von der Mattenstrasse erstellt und die öffentlichkeitsorientierten Räumlichkeiten wie Bibliothek, Seminar- und Besprechungsräume und Cafeteria angeordnet. In den vier Obergeschossen wurden die Labors und die dazugehörigen Arbeits- und Hilfsräume eingerichtet. Die Untergeschosse dienen der Haustechnik, Tierstallungen und Lagerung. Weitere Technikräume wurden im Dachgeschoss geplant. Die bestehenden Erschliessungszonen wurden wie bis anhin genutzt jedoch neu gestaltet. An den Fassaden wurden die Fenster ersetzt und erforderliche wärmetechnisch Dämmungen vorgesen. Das Dach wurde saniert und mit einer extensiven Begrünung versehen. Gesamtinvestition: 22.5 Mio CHF.

Nutzungsart

Büros, Labors, Tierräume, Sitzungszimmer, Schulungszimmer, Bibliothek, Cafeteria (Mattenstrasse 28)

Auftrag

Wettbewerb 1.Preis, Generalplanung & Ausführung

Umfang

6000m²

Ort

Basel, Schweiz

Kategorie

Industrie

Umsetzung

20012011

Bauherr

Universität Basel, Hochbauamt

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